Kindergarten St. Cyriakus
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Eine Geschichte zum Vorlesen

 

Jana und der kleine Stern                                            von Werner Heiduczek

Es war einmal ein kleines Mädchen, das hieß Jana. Und es war einmal ein kleiner Stern, der hatte keinen Namen. Jeden Abend, wenn das kleine Mädchen schlafen ging, blickte er durch ihr Fenster. Und sie sagte:“ Gute Nacht kleiner Stern.“ Und er zwinkerte ihr zu.                                                  

Einmal aber, als alles schlief, wurde Jana wach und der kleine Stern saß auf ihrem Bett. „Was machst du hier kleiner Stern?“ fragte sie. „Oh“, sagte er, „ich habe mich zu weit aus meinem Fenster gelehnt, um dich sehen zu können und da bin ich herunter gefallen. Geradewegs in dein Zimmer.“ „Das ist fein“, sagte das kleine Mädchen, „ jetzt bleibst du immer bei mir.“ Und sie wollte ihn nehmen und unter ihre Bettdecke legen, denn er zitterte gar schrecklich. „Nein, nein“, rief da der kleine Stern, „heute Nacht noch muss ich wieder hinauf, denn wenn  der Tag kommt und ich noch hier bin, werde ich blind.“  Es half auch nicht, dass das kleine Mädchen traurig wurde.                                                                     

Der kleine Stern setzte sich auf das Fensterbrett und sprang ein Stückchen in die Höh´, denn er wollte zurück an den dunklen Himmel fallen. Aber so sehr er auch all seine Kräfte anstrengte, er fiel immer wieder auf das Fensterbrett zurück. Und schließlich war er so schwach und müde, dass er da kauern blieb und zu weinen begann. “Weine nicht, kleiner Stern“, rief da Jana und sprang aus ihrem Bett. Sie nahm den Stern in beide Hände „Ich werde dich hochwerfen“, sagte sie. „Pass auf.“  Und sie warf ihn so hoch sie nur konnte. „Jetzt fliegst du“, rief sie. „fall nicht wieder herunter, kleiner Stern!“ Aber schon saß er wieder auf dem Fensterbrett. „Noch einmal“, sagte Jana. „Ja, noch einmal“, sagte der kleine Stern.                   

Und das kleine Mädchen versuchte es ein zweites Mal und wieder und wieder, bis auch sie sich erschöpft auf ihr Bett setzte. So sehr weinte der kleine Stern dass die Tränen ihn blass machten. „Lass uns nachdenken“, sagte Jana. Und sie dachte nach. „Ich hab`s“, rief sie, „ Wir laufen zur Meise.“ Sie nahm den kleinen Stern unter ihren Arm und lief mit ihm in den Garten. „Meise“, rief sie.                                                                                                    

„Warum weckst du mich, Jana?“ sagte die Meise. „Hier ist der kleine Stern“, sagte Jana. „Er hat sich zu weit aus dem Fenster gebeugt, um mich zu sehen, und da ist er zu mir heruntergefallen,  geradewegs in mein Zimmer. Und nun muss er wieder hinauf, denn er wird blind, wenn der Tag kommt und er noch hier ist. Flieg mit ihm hinauf.“ „Das kann ich nicht“; sagte die Meise. „Ich bin zu schwach. Geh zur Lerche auf dem Feld. „Lerche“, rief sie.                                                                                                                                                                                                             

„Warum weckst du mich, Jana?“ sagte die Lerche. „Hier ist der kleine Stern“ , sagte Jana. „Er hat sich zu weit aus dem Fenster gebeugt um mich zu sehen und da ist er zu mir heruntergefallen, geradewegs in mein Zimmer. Und er muss wieder hinauf, denn er wird blind, wenn der Tag kommt und er noch hier ist. Flieg mit ihm hinauf.“ „Das kann ich nicht“, sagte die Lerche. „Ich bin zu schwach. Geh zum Adler auf dem Fels.                                                                                     

„Adler“, rief sie. „Warum weckst du mich, Jana?“ sagte der Adler. „Hier ist der kleine Stern“, sagte Jana. „Er hat sich zu weit aus dem Fenster gebeugt, um mich zu sehen, und da ist er zu mir herunter gefallen, geradewegs in mein Zimmer. Und nun muss er wieder herauf, denn er wird blind, wenn der Tag kommt und er noch hier ist. Flieg mit ihm hinauf.“ „Das kann ich nicht“, sagte der Adler. „Ich bin zu schwach. Geh zum Flieger vor der Stadt.“     „Ich bin müde“, sagte Jana zum kleinen Stern, „und die Füße tun mir weh. Lass uns ein wenig ausruhen.“ „Nein“, bat der kleine Stern, „Lass uns eilen, der Tag wird gleich aus dem Wasser steigen und wenn er kommt, dann werde ich blind.“ Und Jana nahm den kleinen Stern wieder unter ihren Arm. „Setzt euch auf meinen Rücken“, sagte der Adler. „Ich werde euch zum Flieger vor der Stadt bringen.“ Jana und der kleine Stern taten, wie ihnen geheißen und hielten sich an den Federn des Adlers fest, um während des Fliegens nicht herunterzufallen. „Hier ist es“, sagte der Adler und lies sich auf die Erde nieder.                                                           

 „Flieger “, rief Jana. „Warum weckst du mich, Jana?, sagte der Flieger. „Hier ist der kleine Stern“, sagte Jana. „Er hat sich zu weit aus seinem Fenster gebeugt, um mich zu sehen und da ist er zu mir heruntergefallen, geradewegs in mein Zimmer. Und nun muss er wieder hinauf, denn er wird blind, wenn der Tag kommt und er noch hier ist. Flieg mit ihm hinauf.“ „Das kann ich nicht“, sagte der Flieger. „Aber mein Bruder, der Kosmonaut, der hinter der Stadt wohnt und hinterm Feld und hinterm  Wald, er kann den kleinen Stern wieder an den dunklen Himmel bringen. Setzt euch in mein Flugzeug. Ich fliege mit euch zu meinem Bruder.“ Jana nahm den kleinen Stern und setzte ich mit ihm neben den Flieger. „Hab Dank Flieger!“, rief sie. Und der Flieger flog mit Jana und dem kleinen Sternhinter die Stadt und hinter das Feld und hinter den Wald zu seinem Bruder, dem Kosmonauten. „Hier ist es“, sagte der Flieger und ließ das Flugzeug auf die Erde nieder.                                                                                                                                       

„Kosmonaut“, rief Jana. „Warum weckst du mich?“ sagte der Kosmonaut. „Hier ist der kleine Stern“, sagte Jana. „Er hat sich zu weit aus dem Fenster gebeugt, um mich zu sehen und da ist er zu mir heruntergefallen, geradewegs in mein Zimmer. Und nun muss er wieder hinauf, denn er wird blind wenn der Tag kommt und er noch hier ist. Flieg mit ihm hinauf.“ „Leg dich zu mir in die Rakete, kleiner Stern“, sagte der Kosmonaut. „Ich werde dich zurück an den Himmel bringen.“ Und der kleine Stern legte sich neben den Kosmonauten in die Rakete. „Auf Wiedersehen Jana“, sagte der kleine Stern. „Hab Dank. Und grüß die Meise und die Lerche und den Adler. Auf Wiedersehen Flieger“, rief er. „Auf Wiedersehen kleiner Stern“, rief der Flieger. „Gib acht, dass du nicht wieder herunterfällst.“ Und die Rakete flog hoch in den dunklen Himmel. Als der Tag schon lange aus dem Wasser gestiegen  war und die Sonne Janas Bett wärmte, kam die Mutter ins Zimmer und sagte:“ Du willst heute wohl gar nicht wach werden, Jana.“ „Lass mich noch ein wenig schlafen“, sagte Jana. „Der kleine Stern war heute Nacht in meinem Zimmer. Ich habe ihn zur Meise getragen und zur Lerche und zum Adler. Der Adler hat uns zum Flieger gebracht und der Flieger zu seinem Bruder, dem Kosmonauten. Denn der kleine Stern wird blind, wenn der Tag kommt und er noch hier ist. Die Mutter lachte, nahm Jana auf ihre Arme und hob sie aus dem Bett.                                                                                          

 

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